Skoda Velothon Berlin

Wir fuhren in Berlin

In Rennberichte by admin1 Comment

von Jessica und Bettina Lambracht

Bei einem solchen Radrennen mit so vielen Teilnehmern/-innen bin ich in meinem ganzen Leben noch nie gestartet und es war einfach nur toll, vor allem die vielen Zuschauer entlang der Rennstrecke, laut Veranstalter waren es ca. 220.000.

Das Rennen war von Beginn an wahnsinnig schnell. Viele Berliner Teams machten vorne das Tempo, sodass dies am Ende mein bisher schnellstes gefahrenes Radrennen war, mit einem Schnitt von 40,89 Km/h. Ab und an hörte ich es hinter mir krachen und ich schaute nur nach vorne und war wachsam, als wir dann mit dem Hauptfeld in die Zielgerade an der Siegessäule einbogen, begann ein etc. 500 m langer Sprint. Ich konnte mich da im Feld gut behaupten und war am Ende froh, in keinen Sturz verwickelt gewesen zu sein.

Platz 2 bei den Frauen - aber leider keine Siegeehrung

Mit dem 2. Platz bei den Frauen, bin ich bei der Teilnehmerzahl mehr als zufrieden.  Was ich allerdings als Sportlerin sehr schade empfinde, ist die Tatsache das der Veranstalter keine Siegerehrung mehr durchführt, obwohl er dies bei allen anderen Radveranstaltungen in Berlin macht, nur bei uns Jedermännern bzw. Frauen nicht. Da ärgert man sich noch sehr, vor allem weil wir alle das Gefühl haben, hier das Profirennen zu finanzieren mit den sehr hohen Startgebühren.

Einen so frühen Start bei einem Radrennen hatte ich auch noch nicht, aber es war beeindruckend wie durchorganisiert der Veranstalter dies hinbekommt bei der Anzahl von ca. 7.000 Startern/-innen. Allerdings war die Strecke teilweise nicht so abgesperrt wie ich es erwartet hätte, besonders am Ernst-Reuter-Platz, wo Teilnehmer späterer Startblöcke die Strecke kreuzten und Ordnungskräfte vom Veranstalter und Polizei diese davon nicht abhielten und es zu fast Stürzen kam.

Sehr beeindruckend mit 7.000 Radfahren am Start

Da ich nicht aus dem Startblock A starten durfte – nur der Veranstalter weiß warum – musste ich direkt vom Anfang das Tempo hochhalten. Aber in den Startblock A aufzufahren war für mich unmöglich, also gab ich wie immer mein bestes und fuhr noch die drittbeste Zeit aller teilnehmenden Damen und wurde am Ende sechste, da in Berlin die ersten 100 Zielfahrer/-innen so gewertet werden, wie sie ins Ziel kommen. Ich konnte jedenfalls den Sprint meiner Gruppe gewinnen und die Herren Konkurrenz hinter mir lassen, am Ende freute ich mich besonders für Jessi über Ihren 2. Platz und dass wir alle gesund ins Ziel gekommen sind. Ein Dank gilt unserer guten Teamorga, für ein schönes Berlin Wochenende und ein tolles Miteinander.

Safety-Guides sollten für mehr Sicherheit sorgen. Hier ein ganz berühmter: Erik Zabel

Comments

  1. ruderisch

    es war für uns und bestimmt für viele andere wieder ein ervolgserlebnis das event ist für uns immerwieder eine reise wert und wir verbinden den radsport gleichzeitig mit urlaub somit hatten wir eine wunderschöne woche in berlin. wir freuen uns schon aufs näste jahr. olaf ruderisch vom bodensee

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