Zufriedene Geschter bei

Doppelsieg am Schleizer Dreieck

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von Dani Bley und Paul Sicking

Morgens vor der Abfahrt vom Hotel Richtung Rennstrecke Schleiz, mussten wir zuerst unsere zugefrorenen Autoscheiben freikratzen, dann meinte es allerdings Petrus mit uns Radsportler gut und es kam nicht der angekündigte Regen. Dank der tollen Falke Unterhemden wurde es während des Rennens nicht kalt, obwohl der Tempi-Messer sowas um die 4 Grad anzeigte.

Das Teilnehmerfeld in der Startphase über die 74 km

Auf der 74 km Strecke dominierte unser Team das Renngeschehen von Anfang an und konnte während des Rennens mit den sympathischen Fahrern des Teams Jenatec zusammenarbeiten. Es gab während des Rennens ca. 18 Attacken, einige davon aus  unserem Team. So schafften wir es, das Feld  bzw. die Gruppen kleiner zu machen. Ralf Wienand machte mal wieder einen super Job und fuhr wie immer mit großem Druck in den Beinen.

Am Ende des Rennens bereiteten wir unser Sprintfinish so vor, dass Andre Döbbelt und ich zu einem schönen Doppelsieg sprinteten, Frank Hässelbarth vom Team Jenatec wurde Dritter. Pierre Schmied und Philip König kamen auf die Plätze 7 und 10, Ralf Wienand, Dirk Zebralla und Detlef Hoefer kamen auf weitere Plätze.

Dani Bley und Andre Döbbelt sprinten zum Doppelsieg

Die Teamwertung gewannen wir überlegen. Und alle Hochachtung vor unseren Bruno Podesta, der trotz seines hohen Alters – immerhin fast 80 Jahre!!! – eine absolute Topleistung erfahren hat. Über Ihn kann man sich  bei jedem Rennen immer wieder nur wundern. Durch einen kleinen Fehler verpasste er den Sieg in seiner Altersklasse nur knapp. Leider ist bei diesen Rennen genauso wie in Frankfurt nicht alles richtig gelaufen bei der Ergebniseinstellung, da Philip König eine weitaus bessere Platzierung gefahren ist.

Sieg knapp verpasst. Dennoch kann das Radwunder Bruno Podesta mit seinen fast 80 Jahren voll zufrieden sein.

Auf der 145 km Strecke, bildete sich direkt nach ca. 30 km eine 11 köpfige Spitzengruppe, die von dem Team DKV-Graakjaer angeführt wurde. Die allerdings dann von Thomas Grawunder (Team Univega) und mir dezimiert wurde. Das Rennen hier in Schleiz war sehr hart, nicht nur wegen der welligen Strecke, sondern wegen des stetigen  Windes und der Kälte. Auch wenn sich hin und wieder die Sonne zeigte, wurde es nicht wesentlich wärmer.

Ein kraftraubendes Rennen geht auf die Zielgerade. Freude über Platz 3 bei Paul Sicking.

Nach ca. 100 km waren wir nur noch zu dritt, anschließend war Thomas nochmals alleine vorne, als ich dann mit dem späteren Sieger Daniel Knyss den Ausreißer stellte, fehlte mir im anschließenden Sprint bzw. bei einer Attacke von Daniel Knyss etwas die Kraft. Ich war aber über meinen dritten Platz überglücklich und freute mich für unser Team, was mit einer tollen mannschaftlichen Leistung den 2. Platz in der Teamwertung belegte. Unser 2. Team wurde auf der gleichen Strecke mit dem 11. Platz belohnt. Bernd Wilmer zog nochmals uneigennützig für Steffen Schwiers den Sprint an, der leider durch ein Magen-Darm Leiden geschwächt ins Rennen ging und wurde mit dem 11. Platz belohnt. Alle anderen Fahrer von uns kamen auf weitere gute Plätze.  Bei den Frauen belegten Monika Dietl und Bettina Lambracht den 2. und 3. Platz hinter der Dauersiegerin Beate Zanner vom Team Merkur-Druck.

Siegerehrung Frauen übe 145 km. Monika Dietl freut sich über ihren 2. Platz

Team Sonosan-Multipower Sieger in der Teamwertung über 74 km

Zufriedene Geschter bei Andre Döbbelt, Ralf Wienand, Piere Schmied und Philip König

Freude bei Paul Sicking über seinen 3. Platz auf der 145 km Strecke

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