Erfolgreiches Rennwoche für unsere RiderWoman Xenia Hoyer

Der RiderMan: ein Jedermann-Rennen der Extraklasse

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von Martin Glowacki

Als mittlerweile einziges Drei-Etappen-Rennen zählt der RiderMan zu den absoluten Höhepunkten der Saison. Man kann den Organisatoren, Kai und Rik Sauser, nur ein großes Kompliment aussprechen für die wie immer perfekt organisierte Veranstaltung. Darüber hinaus haben die beiden Brüder stets ein offenes Ohr für die Teilnehmer und helfen sofort, wenn Not am Mann oder der Frau ist. Das Radsportlerherz schlägt in jedem Fall höher, wenn in der Presse zu lesen ist, dass diese hervorragende Veranstaltung bis mindestens 2016 vertraglich gesichert ist. 

1. Etappe: Einzelzeitfahren über 16 km
Über 470 Starter waren für das Zeitfahren gemeldet und beim Lesen der Starterliste, konnte man meinen, hier ginge es um die Zeitfahr-WM, denn alles was Rang und Namen hatte, war am Start. Als unser Top-Fahrer Frederik Prenzel für das Gesamtklassement des GCC bei schönsten Wetter an den Start ging, stieg auch die Spannung bei den Teamkameraden.

Mit welcher Zeit würde Frederik dieses 16 km lange Zeitfahren bewältigen können? Natürlich wollte er hier nochmals angreifen und den Abstand zu den beiden Konkurrenten verkürzen. Aber als Sanodro Kühmel vom Team DKV-Graakjaer ins Ziel fuhr, war klar, dass er heute nicht zu schlagen war. Der Rückstand von Frederik betrug allerdings nur 22 Sekunden und er wurde damit in der Gesamtwertung 4. Besonders erfreulich war auch das Ergebnis von Xenia Hoyer, die in ihrer Altersklasse das Leader-Trikot holen konnte.

Nino Ackermann beim Zeitfahren

Nino Ackermann beim Zeitfahren

 

2. Etappe: 81,5 km Radrennen
Auch auf der 2. Etappe wollten wir uns nicht verstecken. Am morgen allerdings gab es erstmal einen kleinen Dämpfer. Das Wetter war umgeschlagen und es regnete. In unserem Hotel waren noch zwei andere nette Teams: das Team Münsterland und FC Deutsche Post. Gemeinsam redeten wir uns das Wetter schön. Tatsächlich kam die Sonne raus und es wurde von Minute zu Minute wärmer.

In der Teamwertung wollten wir versuchen auf den 2. Platz in der Gesamtwertung zu fahren, denn die anderen Teams hatten gut beim Zeitfahren vorgelegt. Während des Rennens waren wir sehr gut im Fahrerfeld postiert und warteten auf unsere Chance vielleicht wegzufahren.

Hier Christop Mönig bei der Führungsarbeit

Christoph Mönig an der Spitze dieser Gruppe bei Etappe 2

Leider kam es anders. Auf einer nicht so guten Straße und einem Moment des Zögerns traten Carsten Linke und Sandro Kühmel plötzlich an und bauten schnell ihren Vorsprung auf über 20 Sekunden aus. Weil es nicht genügend Unterstützung bei der Nachführarbeit gab, gewannen die beiden verdient die 2. Etappe. Den Sprint der Verfolgergruppe gewann Patrick Lichan knapp vor unseren Daniel Knyss. Frederik kam auf Platz 9. Xenia machte wie am Vortag alles richtig und fuhr so auf einen tollen 2. Platz bei den Frauen, hinter der überlegenden Siegerin Beate Zanner vom Team Merkur-Druck. Ihr fehlten somit für die dritte Etappe auf die Zweitplatzierte der Gesamtwertung nur 28 Sekunden.  Leider hatten wir krankheitsbedingt auch 2 Ausfälle. An dieser Stelle gute Besserung!

 

3. Etappe: 83 km Radrennen:
Um 6.30 Uhr klingelt der Wecker. Aus dem Fenster möchte man eigentlich gar nicht blicken, denn man hört schon, was draußen los ist. Regen, genauer gesagt Dauerregen. Und kalt ist es auch noch. Das wird kein angenehmer Renntag.

Erfolgreiches Rennwoche für unsere RiderWoman Xenia Hoyer

Erfolgreiches Rennwoche für unser RiderWoman Xenia Hoyer

Unsere Ziele sind klar: Teamwertung gewinnen, Frederik Prenzel  und Xenia Hoyer auf einen Podestplatz bringen. Wie am Tag zuvor kontrolliert Team Sonosan-Multipower das Feld. Doch am Ende fast die gleiche Situation wie am Vortag.  Plötzlich entwicht einer der Fahrer aus dem heimischen Umland  und gewinnt das Rennen am Ende.

Patrick Lichan vom Team Merkur-Druck bietet unserem Fahrer auch heute wieder einen Klasse Kampf im Sprint. Kurz vor dem Ziel und gewinnt dieser abermals gegen Frederik. Daniel Knyss und die anderen Teamkameraden kamen kurz hintereinander ins Ziel. Durch eine starke und  geschlossene Mannschaftleistung gewinnen wir vor DKV-Graakjaer und Merkur-Druck die Teamwertung. Frederik wird am Ende Gesamt Dritter und strahlt trotz der heutigen Strapazen über das ganze Gesicht. Xenia konnte hinter Beate Zanner ins Ziel kommen und erreicht damit tatsächlich Platz 2 in der Gesamtwertung. Also rundum ein sehr gutes Rennwochenende für uns.

Comments

  1. Wörmer

    Hallöchen,

    meinen Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis der Mannschaft und den Einzelstartern. Wünsche euch noch einen guten Verlauf in Münster.

    Ralle

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