Frederik Prenzel, 3. der Gesamtwertung im German Cycling Cup

Das Team gewinnt den German Cycling Cup

In Rennberichte by admin2 Comments

von Martin Glowacki

Münster. Schon die Anreise am Sonntag war gut. Kaum Verkehr auf den Straßen. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. 27 Grad  zu dieser Jahreszeit. Die Innenstadt war durch den verkaufsoffenen Sonntag sehr belebt.

Schnell hatten wir aufgrund der tollen Organisation unsere Startnummern. Großes Kompliment an dieser Stelle an das freundliche und hilfsbreite Organisationsteam. Wer Hilfe brauchte, bekam diese unverzüglich.

Hoch motiviert wollten wir am Tag der Deutschen Einheit im letzten Rennen des German Cycling Cups uns noch einmal von unserer stärksten Seite zeigen. Frederik Prenzel konnte vielleicht noch auf den 2. Platz der Gesamtwertung im Gerann Cycling Cup fahren. Die Teamwertung musste zu unseren Gunsten ausfallen. Schließlich hatten wir von 10 Rennen des German Cycling Cups, 8 Mal die Teamwertung gewonnen und so standen wir bereits vor dem Münsterland Giro als Gesamtsieger mit unserem Team Sonosan-Multipower fest. Auf allen 3 Strecken (60, 110, und 140 km) waren wir am Start. Und natürlich wollten wir so gut wie möglich abschneiden.

Es geht los

und los geht´s

Um 8.30 Uhr ging´s auf die 110-km-Strecke: Erik, Christoph, Jürgen, Valentin, Florian, Bernd und der wieder genese Andre waren hier am Start. Kurz vor den Jedermännern starteten die Lizenzfahrer der A/B Klasse und wurden trotz 10-minütigen versetzten Starts, schnell von den Jedermännern eingeholt. Damit ist die so häufig anzutreffende Meinung, dass Jedermänner nicht schnell fahren können, einmal mehr widerlegt.

Auf dieser Strecke kam es durch riskante und waghalsige Fahrer leider zu einigen Stürzen. Manche sind halt unbelehrbar. Jürgen versuchte am Berg wegzukommen, wurde aber wieder eingefangen. Es kam, wie es sich einige erhofft hatten, zu einem Massensprint.

Massensprint bei der 110-km-Strecke

Massensprint bei der 110-km-Strecke

Da einige A/B-Fahrer 30 m vor dem Ziel die Beine hochnahmen wurden teilweise die Jedermänner behindert und zu extremen Bremsmanövern genötigt, so dass diese nicht mehr um den Sieg mitsprinten konnten. Jürgen und Christoph waren nach dem Rennen sehr verärgert über soviel Rücksichtslosigkeit. Immerhin fuhr unsere 2. Mannschaft in der Teamwertung auf Platz 3. Und in der Einzelwertung bei weit über 1600 Startern konnten sich unsere Fahrer sehr gut platzieren:

24. Florian Walden
26. Christoph Mönig
34. Jürgen Sopp
49. Erik Santen
94. Bernd Quitzow
96. Andre Thesing
549. Valentin Lenz

Heiß umkämpftes Sprintfinale

Heiß umkämpftes Sprintfinale bei der 110-km-Distanz

Um 9.15 hieß es dann Start für die 140-km-Strecke. Das Anfangstempo war gleich recht hoch. Eine Ausreißergruppe mit Daniel Knyss wurde im Rennverlauf gestellt. So kam es am Ende zu einem Massensprint. Leider kam es dabei zu einem schlimmen Sturz, der viel Material schrottete und einige Fahrer von der Rennstrecke direkt ins Krankenhaus beförderte. Sandro Kühmel unterstrich einmal mehr seine Extraklasse in diesem Jahr, drehte sich kurz vor der Ziellinie sogar nochmals um, um dann noch mal anzuziehen und überlegen diese Sprintankunft zu gewinnen. Sebastian Schalk vom Team Univega wurde in einem packenden Sprint Zweiter, gefolgt von unserem Thomas Kapuste, dem Ältesten in dieser Gruppe.

Pünktlich um 9:15 Uhr ging es auf die 140-km-Strecke

Lobend erwähnt seien noch Christian Uelpenich und Paul Sicking, da die beiden aus  dem hinteren Startblock B starten mussten. Sie schafften es aber ganz nach vorne in die Spitzengruppe zu fahren. In der Teamwertung holten wir abermals den ersten Platz und waren damit ganz offiziell Gesamtsieger im German Cycling Cup. Die Einzelplatzierungen konnten sich aber ebenfalls sehen lassen:

1. Sandro Kühmel
2. Sebastian Schalk
3. Thomas Kapuste

5. Christian Uelpenich
8. Paul Sicking
12. Frederik Prenzel
13. Daniel Knyss

Frederik Prenzel, 3. der Gesamtwertung im German Cycling Cup

Frederik Prenzel, 3. der Gesamtwertung im German Cycling Cup

Um 10.00 Uhr schließlich ging es für unsere Fahrer/-innen auf die 60-km-Strecke. Michael Graben sorgte vorne als unser Zeitfahrspezialist für sehr hohes Tempo. Gerhard hatte sich hinten etwas verschätzt und brauchte ein paar Kilometer, um wieder dran zu fahren. Auch hier kam es am Ende zu einem Massensprint. Gerhard war leider in der Mitte kurz vor dem Ziel eingekeilt und konnte nicht seine Stärke im Sprint ausspielen. Er musste sich am Ende mit dem 7. Platz zufrieden geben. Christof wurde 12. Xenia wurde bei den Frauen nur von Susanne Lange vom Team FC Deutsche Post besiegt. Besonders erfreulich war, dass Detlef Hoefer zum ersten mal seine Altersklasse gewann und er hinterher wunschlos glücklich war. Janet kam mit einer großen Gruppe ins Ziel und am Ende immerhin noch 10. In der Teamwertung fuhren immerhin auch noch aufs Treppchen.

Ein sichtlich zufriedener Detlef Hoefer gewinnt seine Altersklasse

Ein sichtlich zufriedener Detlef Hoefer gewinnt seine Altersklasse

Wir möchten uns hier bei all unseren Sponsoren bedanken für eine wunderschöne und sehr erfolgreiche Saison. Bei allen Fahrern/-innen des German Cycling Cup für einen fairen und sportlichen Wettkampf und bei allen Teams, das man sich untereinander verstanden hat. Und allen die gestürzt sind, wünschen wir gute Besserung …

Comments

  1. Amateur

    Hallo liebes Sonosan Team,

    leider ist dieser Artikel falsch. Wir hatten nur 5 Minuten Vorsprung und im Ziel hatten wir dann schon 10 Minuten. Ihr habt lediglich einige Amateure aufgefahren, die den 5km vom Ziel entfernten Startort nicht gefunden haben. Der Rest des Feldes blieb für euch eine nicht einholbare Masse an Radfahrern, die es nicht für nötig halten, Platzierungen bei Jedermann Rennen als „Erfolge“ darzustellen. Da ich selbst im besagten Feld war und nicht einen Jedermann auch nur gerochen habe, sowie den Zieleinlauf der Jedermänner mit einer Bratwurst in der Hand gesehen habe, braucht ihr mir nichts zu erzählen.

    Ein Hoch auf euch!
    sportliche Grüße die Amateurfahrer

  2. waldmeister

    schau mal, wie auch immer.
    man fährt nicht in einem rennen mit, in dem man nicht gemeldet ist. das ist eine unsitte von amateuren, die häufig geduldet wird, ohne dass man das gut findet. aber sportlich ist das nicht.

    und da lässt sich auch nichts diskutieren, andere haben dafür bezahlt.

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