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2 Fragen bei Rund um Köln 2013

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von Joas Kotzsch

RuK-LogoFür uns ging es in diesem Jahr bei „Rund um Köln“ um eine allgemeine und eine spezielle Frage. Die allgemeine lautete: „Würde das Wetter in diesem Jahr besser sein als 2012?” Die Teilnehmer und Zuschauer des Vorjahres werden sich daran erinnern, dass es von der ersten bis zur letzten Minute regnete und dies bei nicht gerade milden Temperaturen.

Eigentlich konnte es nur besser werden. Zum einen war der Termin um zwei Wochen nach hinten in den Wonnemonat Mai verlegt worden, zum anderen musste es – nach dem Scheiß-Wetter im Vorjahr – in diesem Jahr einfach besser werden. Zwei doch sehr überzeugende Gründe, die ganz klar für gutes Wetter sprachen. Allein die Wettervorhersage an den Vortagen konnte einen etwas skeptisch werden lassen :-/

Um es kurz zu machen: Nur als unverbesserlicher rheinischer Optimist wird man wohl davon sprechen können, dass das Wetter 2013 besser als 2012 gewesen sei. Es hat nicht ganz so viel geregnet und auch die Temperaturen waren ein bis zwei Grad höher. Ach, und ab und zu zeigte sich sogar die Sonne. Nur tatsächlich gefühlt war der Unterschied zum Vorjahr gleich null. Hier ein kleiner Wetter-Eindruck nur 2 Minuten nach dem Start der 124-km-Strecke 🙁

Ja, das war auch noch Hagel … Noch Fragen?! Nein, okay, definitiv falscher Film, Fahrer und Zuschauer waren bedient. Kommen wir damit zur zweiten Frage, der speziellen. Für unser Team, dem Team Sonosan, ging es darum das Gelbe Trikot, das Martin Heine für uns alle etwas überraschend in Frankfurt erkämpft hatte, zu verteidigen. Die Aufgabe schien lösbar. Martin, topfit schon zu Beginn der Saison, war ebenso wie das gesamte Team hoch motiviert.

Die Devise hieß, vorne mitfahren und aufpassen keine wichtigen Ausreißer ziehen zu lassen oder eben gegebenenfalls selbst mitgehen. Gesagt, getan. Auf der Strecke durchs Bergische Land wurde das Fahrerfeld zwar mächtig dezimiert, aber mit Frederik Prenzel (Platz 3), Andre Döbbelt (Platz 5) , Paul Sicking (Platz 16) und Martin Heine (Platz 19) hatten wir gleich 4 Fahrer zum Schluss in der 25-köpfigen Spitzengruppe, die als erste die Ziellinie überquerte. Mission erfüllt. Das hatte in jedem Fall gereicht … Denkste! Das Erwachen kam bei der Siegerehrung. Daniel Knyss von Team Merkur Druck war durch seinen Heimsieg um 3 Punkte an Martin vorbeigezogen. 3 Punkte sind 3 Plätze. Martin hätte also 15. werden müssen, um das Gelbe Trikot des Gesamtführenden des German Cycling Cups zu behalten. Nun ja, so kann´s gehen: Da ist man noch völlig baff, dass man das Gelbe Trikot erobert hat, da ist es auch schon wieder weg … Herzlichen Glückwunsch an Daniel.

Freuen konnten wir uns trotzdem, weil Frederik mit seinem 3. Platz aufs Treppchen gefahren war und er sogar Erster in seiner Altersklasse wurde. Gekrönt wurde der Renntag durch den Gewinn der Teamwertung vor Strassacker und Merkur Druck. Klasse gemacht, Jungs und weiter so!

Alles klasse gemacht hat auch der Veranstalter VCS – Verein Cölner Straßenfahrer 08 e.V. mit seinem 1. Vorsitzenden Artur  Tabat, die – bis auf das Wetter 😉 – eine perfekte Veranstaltung organisiert haben. Schade nur, dass der große ortsansässige öffentlich-rechtliche Sender WDR so gut wie keine Notiz vom Profirennen genommen hat. Kommentieren kann man das nur mit den Worten von Enrico Muax:
„Bei die WDR isse scheinbar noch nischt angekomme, dasse die Deutsche Renne isse imma nock große Publikumsmagnete, wie man gerade erst inne Frankfurt sehe konnte. Es isse nischt mal mehr eine ausführlischere Zusammefassung vorgesehe, einfack nur traurig.“

Zielsprint

Daniel Knyss schießt auf die Ziellinie zu. Er ist nicht zu halten

 

Siegerehrung1

1. Daniel Knyss (Team Merkur Druck), 2. Marek Bosniatzki (Team Graakjaer), 3. Frederik Prenzel (Team Sonosan)

 

Siegerehrung2

Team Sonosan gewinnt die Teamwertung vor Strassacker und Merkur-Druck

 

Siegerehrung3

Die Dauer-Siegerin Beate Zanner mit dem neuen Gesamtführenden im GCC, Daniel Knyss (beide Team Merkur-Druck).

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